Gemeinschaft zur Förderung des missionarischen Werkes von Bruder Johannes Baptista Stiehle CSsR. e.V.   © 2006ff

27.05.2015

Inti bereitet sich auf seine Zukunft vor

Inti Atahualpa Sanaguaray Velicela ist 9 Jahre alt und ein Stipendium der Fördergemeinschaft ermöglicht es ihm, derzeit die 4. Klasse der Deutschen Schule Stiehle Cuenca zu besuchen.

Inti beschreibt sich als glücklichen Jungen, der gerne lernt und Spaß dabei hat. Er gesteht aber auch, dass das Deutschlernen kompliziert sei. Er gibt sich jedoch nicht geschlagen und strengt sich deshalb sogar noch mehr an. Er erzählt, dass er sich gut mit seinen Klassenkameraden versteht, er gerne zur Schule gehe und seine Lehrer ihm, wo sie nur können, unter die Arme greifen.

Inti träumt davon, am Schüleraustausch in Deutschland teilzunehmen und somit endlich das Land kennenzulernen, von dem seine Lehrer und Mitschüler immer so viel erzählen. Er weiß aber auch, dass diese Reise eine sehr große finanzielle Belastung für seine Eltern sein würde. Mit seinen nur 9 Jahren sagt Inti, dass er nach Beendigung seiner Schullaufbahn in Deutschland Jura studieren will und Anwalt werden möchte.

Seine Mutter Juanita Velicela hat die Grundschulbildung noch nicht abgeschlossen, weshalb es ihr schwer fällt, Inti bei seinen Hausaufgaben zu unterstützen. Sie sagt, dass ihr Sohn jedoch sehr selbstständig und veranwortungsbewusst bei all seinen schulischen Aufgaben sei. Juanita ist sehr dankbar über die Möglichkeiten, die ihrem Sohn gegeben wurden. „Gott weiß, warum er uns diese Möglichkeit schenkt und ich bitte ihn, all diese Personen, die uns helfen, stets zu segnen“. Inti bekommt zu Hause jegliche Unterstützung von Mama und Papa.

Intis Vater Tomás Sanaguaray ist auch sehr glücklich für seinen Sohn. Er würde jedes Opfer erbringen, damit sein Sohn ein guter Junge sei und die ihm gegebene Chance nutze, so sagt er.

Inti dankt der Fördergemeinschaft, welche es ihm ermöglicht, seine akademischen Ziele zu erreichen. Es gäbe keine Möglichkeit, all das zurückzugeben, was man für ihn tue, sagt er.